Stand: Juli 2026
Hier beantworten wir die häufigsten Fragen rund um Pelletspreise: vom Preis für einen einzelnen Sack über Paletten bis zur Tonne, dazu Spartipps und Hintergründe. Aktuelle Preistabellen finden Sie in der Pelletspreise-Übersicht, Ihren persönlichen Preis im Pellets Preisrechner.
Im Juli 2026 kostet eine Tonne Holzpellets als Sackware durchschnittlich 442 € (bei Abnahme einer Palette, brutto inklusive Lieferung). Lose Pellets (Siloware) kosten je nach Abnahmemenge etwa 354 bis 487 € pro Tonne. Der Preis pro Tonne sinkt deutlich, je größer die bestellte Menge ist. Aktuelle Tabellen: Pelletspreise-Übersicht.
Ein Sack Holzpellets (15 kg) kostet aktuell rechnerisch etwa 6,63 € (Stand Juli 2026), wenn eine ganze Palette mit 65 Säcken geliefert wird. Einzeln gekaufte Säcke, etwa im Baumarkt, sind in der Regel spürbar teurer. Den Preis für Ihre Region berechnet der Preisrechner Sackware.
Eine Palette mit 65 Säcken à 15 kg (insgesamt 975 kg) kostet aktuell durchschnittlich 431 € brutto inklusive Lieferung (Stand Juli 2026). Bei Bestellung mehrerer Paletten sinkt der Preis pro Tonne. Details: Preisrechner Sackware.
Lose Pellets (Siloware) sind ab einigen Tonnen Abnahmemenge in der Regel günstiger als Sackware, weil Absacken und Palettieren entfallen. In den Preisen für Siloware ist die Einblaspauschale für das »Betanken« des Lagers bereits enthalten. Sackware lohnt sich für kleinere Mengen und für Haushalte ohne Pelletlager, z. B. für Pelletöfen.
Pelletspreise folgen der Jahreszeit: In der Heizperiode (Herbst und Winter) steigt die Nachfrage und damit meist der Preis. Dazu kommen die Kosten des Rohstoffs (Sägerestholz), Energie- und Logistikkosten sowie das regionale Angebot. Den aktuellen Preis-Trend zeigt die Pelletspreise-Übersicht.
Erfahrungsgemäß sind Pellets im Frühjahr und Sommer am günstigsten, wenn die Nachfrage niedrig ist. Wer sein Lager antizyklisch außerhalb der Heizperiode füllt, spart gegenüber dem Kauf im Winter häufig deutlich. Eine Sammelbestellung mit Nachbarn senkt den Preis pro Tonne zusätzlich.
Pellets werden regional produziert. Die Entfernung zum nächsten Pelletwerk, die Anbieterdichte und die regionale Nachfrage führen zu Preisunterschieden von teils mehreren Euro pro Tonne zwischen den Bundesländern. Den Preisverlauf seit 2017 für jedes Bundesland – getrennt nach Sackware und loser Ware – zeigen die Tabellen in der Pelletspreise-Übersicht.
Bezogen auf den Heizwert waren Holzpellets in den vergangenen Jahren meist günstiger als Heizöl und Erdgas. Der Vergleich ist einfach: Rund 2 kg Pellets ersetzen etwa 1 Liter Heizöl. Kostet die Tonne Pellets beispielsweise 300 €, entspricht das etwa 60 Cent je Liter Heizöl-Äquivalent. Wie sich die Preise entwickeln, zeigt der Preis-Trend in der Pelletspreise-Übersicht.
Ein durchschnittliches Einfamilienhaus benötigt je nach Größe, Dämmstandard und Warmwasserbedarf etwa 3 bis 6 Tonnen Pellets pro Jahr. Als Faustregel ersetzen rund 2 kg Pellets etwa 1 Liter Heizöl – der bisherige Ölverbrauch lässt sich so grob in den Pelletbedarf umrechnen.
ENplus A1 ist die höchste Qualitätsklasse der ENplus-Zertifizierung für Holzpellets. Sie garantiert unter anderem einen hohen Heizwert (rund 4,8 kWh pro kg), einen geringen Aschegehalt und eine gleichbleibende Pelletqualität – wichtig für den störungsfreien Betrieb moderner Pelletheizungen. Die meisten Kesselhersteller empfehlen ENplus A1.
Ja. Der Preis pro Tonne sinkt mit der Liefermenge erheblich, weil sich die Anfahrt auf mehr Ware verteilt. Wer mit Nachbarn gemeinsam bestellt, bekommt Mengenpreise, die sonst nur großen Abnehmern offenstehen. Der Preisrechner Sackware und der Preisrechner Schüttgut unterstützen Sammelbestellungen direkt.